Am kommenden Sonntag kommt es um 17 Uhr zum Topspiel des 13. Spieltags der ADMIRAL Bundesliga. Der aktuelle Tabellenführer Red Bull Salzburg reist zum amtierenden Meister Sturm Graz in die Merkur Arena. Während es bei den Salzburgern in der Bundesliga zuletzt jedoch rund lief, konnte Sturm zweimal in Folge nicht punkten – der Verlust der Tabellenführung an die Roten Bullen inklusive!
Sturms Auswärtsserie endete in Hütteldorf
Dabei machten die Grazer bis vor kurzem einen richtig guten Eindruck in der Bundesliga. Das Team von Trainer Jürgen Säumel erinnerte mehr und mehr an die Meisterteams der vergangenen beiden Spielzeiten. Von der 7. bis zur 10. Runde verließ man den Platz vier Mal in Folge als Sieger, blieb dabei drei Mal ohne Gegentreffer. Dann folgte jedoch die 1:3-Heimniederlage gegen den Wolfsberger AC, bei der man nach 32 Minuten bereits mit 0:3 in Rückstand lag.
Bei diesem einen Ausrutscher sollte es jedoch nicht bleiben. Auch das Topspiel bei Rapid am vergangenen Wochenende ging anschließend verloren (1:2). Die Pleite in Hütteldorf beendete eine beeindruckende Serie der Grazer. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte startete man mit sechs Auswärtserfolgen in die neue Bundesligasaison. Der siebte Streich wollte jedoch nicht gelingen, was letztlich dazu führte, dass man von der Tabellenspitze bis auf Platz 4 abrutschte.
Der Rückstand der Grazer auf den neuen Tabellenführer aus Salzburg beträgt jedoch nur drei Zähler. Bei noch einem Spiel weniger bewegt sich Sturm somit absolut auf Augenhöhe mit den Roten Bullen. Schon am Sonntag könnte die Tabellenführung wieder wechseln, wenn die Salzburger in der Merkur Arena zu Gast sind.

Jüngste Bilanz spricht für Sturm Graz
Während die Steirer national zuletzt ins Straucheln gerieten, sind die Roten Bullen in der Bundesliga auf der Überholspur. Vier der letzten fünf Spiel wurden gewonnen (1 Unentschieden), die letzte Niederlage datiert vom 20. September. Der Gegner damals? Natürlich ausgerechnet der SK Sturm! Im ersten direkten Duell der Saison feierten die Schwarzen einen ungefährdeten 2:0-Sieg in Salzburg. Sturm spielte dabei jedoch ab der 22. Minute in Überzahl.
Überhaupt entwickelten sich die Steirer zuletzt zum Angstgegner der Roten Bullen. Immerhin hat Sturm die letzten drei direkten Duelle allesamt gewonnen. Mit einem Erfolg am Sonntag könnten das Säumel-Team die längste Siegesserie von Sturm gegen Salzburg einstellen. Vier Siege in Folge gab es zuletzt von Dezember 2000 bis September 2001. Auch der Datenanbieter Opta sieht die Gastgeber in der Favoritenrolle und kalkuliert eine Siegeswahrscheinlichkeit für Sturm von 48,1 Prozent, die Mozartstädter kommen nur auf 25,9 Prozent. Eine Wette auf einen Sturm-Sieg lockt dabei mit einer attraktiven Quote von 2,30.
Aber: Die Roten Bullen blieben zuletzt sechs Mal in Folge ungeschlagen, wenn sie als Tabellenführer auf Sturm trafen (3 Siege, 3 Unentschieden). Der letzte Sieg der Steirer gegen den Spitzenreiter Salzburg datiert vom 30. Juli 2022. Wer es also mit den Mozartstädtern hält, der sollte sich eine Wette auf „X2“ bei „Doppelter Chance“,das die Gäste mindestens einen Zähler in der Merkur Arena holen, ganz genau ansehen (Quote: 1,50).
Tore, Tore, Tore?
In der vergangenen Saison gewann Sturm beide Heimspiele gegen Salzburg deutlich mit 5:0 und 4:2. Auch am Sonntag ist ein torreiches Spiel durchaus wahrscheinlich. In Spielen mit Sturm-Beteiligung fielen bislang 2,91 Tore im Schnitt, bei Spielen der Salzburger liegt der Wert gar bei 3,58 Treffern pro Spiel. Die Roten Bullen stellen mit 28 Toren und einem Expected-Goals-Wert von 22,53 die beste Offensive der Liga. Das Team von Trainer Thomas Letsch gibt zudem die mit Abstand meisten Schüsse aller Teams ab (198), gefolgt von Sturm mit 180 Schüssen. Die Steirer liegen auch bei Toren (20) und Expected Goals (20,04 xG) jeweils in den Top 3 der ADMIRAL Bundesliga – bei einem Spiel weniger wohlgemerkt.

Torwetten dürften für das Spitzenspiel der 13. Runde somit besonders attraktiv sein. Eine Wette auf „Over 3,5 Tore“ bringt das 2,35-fache des Einsatzes. Sollten beide Teams mindestens einen Treffer erzielen, liegt die Quote bei 1,50. Übrigens: Die Roten Bullen haben in ihren letzten fünf Bundesligaspielen immer in der ersten Halbzeit getroffen, Sturm in zwei seiner letzten drei Ligapartien. Treffen beide Teams in der ersten Halbzeit lockt eine starke Quote von 3,45!
Bei kumulierten 378 abgegebenen Schüssen beider Teams in der aktuellen Bundesligasaison, könnte auch ein Blick auf die Ecken-Wetten besonders lohnenswert sein! Sturm erspielt sich pro Partie bislang 5,91 Ecken, die Roten Bullen kommen 4,67. Zusammengenommen sind das 10,58 Corner pro Spiel. Eine Wette auf „Over 9,5 Ecken“ bringt das 1,8-fache des Einsatzes. Sollte Sturm am Ende der Partie wieder mehr Ecken auf dem Konto haben als die Salzburger, wäre das sogar eine Quote von 1,85 wert.
Quotenstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Änderungen vorbehalten.